Yoko Tawada

Yoko Tawada © Elena Giannoulis

Yoko Tawada geboren 1960 in Tokio (Japan). 1982 bis 2006 lebte sie in Hamburg, seit 2006 in Berlin. Sie studierte Literaturwissenschaften in Tokyo, Hamburg und Zürich und promovierte schließlich. Seit 2012 ist sie Mitglied der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Yoko Tawada schreibt auf Deutsch und auf Japanisch.
Seit 1987 hielt sie über 1000 Lesungen weltweit.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Paul Celan und der chinesische Engel. Konkursbuch Verlag, 2020.
Sendb-o-te. Konkursbuch Verlag, 2019.
Akzentfrei. Konkursbuch Verlag, 2016.
Ein Balkonplatz für flüchtige Abende. Konkursbuch Verlag, 2016.

Auszeichnungen (Auswahl):
2016: Kleist Preis
2015: DAAD Chair in Contemporary Poetics at New York University
2013: Yomiuri-Literatur-Preis
2011: Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik
2005: Goethe-Medaille
2003: Tanizaki-Literatur-Preis
1993: Akutagawa-Literaturpreis

Festival-Beiträge

DICHTERABEND #8

Abendmahl der Abwesenden

⇒ Tickets 3€ | Festivalpass 19€ 

Poesie wird fortwährend durch Sprache und Körper, durch Produktion und Rezeption hergestellt. In der Pandemie jedoch sind Performances, Lesungen, Konzerte, Diskussionen nicht mehr erlebbar. Besteht nicht die Gefahr, dass die Lyrik aus dem kollektiven Bewusstsein verschwindet, wenn sie nicht gemeinsam gehört, besprochen, unterrichtet, übersetzt und weitergeschrieben wird? Wo kann man heute die Stimme und die Stille der Lyrik hören? Wo gibt es runde Tische, an denen über Mehrsprachigkeit, Musikalität der Sprache und ihre Übersetzbarkeit diskutiert wird?

Yoko TawadaMarion PoschmannUrsula KrechelUlf StolterfohtJan Wagner