Shamshad Abdullaev

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Shamshad Abdullaev, geboren 1957, lebt als Lyriker, Prosaautor und Essayist im usbekischen Fergana-Tal und ist Mitbegründer der „Poetischen Schule von Fergana“, einer Gruppe von überwiegend russisch schreibenden Lyrikern, die islamische, zentralasiatische und chinesische literarische Traditionen mit Elementen der westeuropäischen Postmoderne verbinden. Er erhielt u.a. den Andrej-Bely-Preis (1993), den Globus-Preis der Zeitschrift Znamya (1998), den Preis „Russkaja Premija“, der an russischschreibende Autoren im Ausland verliehen wird (2006/2013), den Stipendienpreis der Joseph-Brodsky-Stiftung (2015) und den Preis Wolga-NOS der Prokhorov Stiftung (2020). Er publizierte in den letzten Jahren u.a. die Gedichtbände (Reglose Fläche), Nepodwischnaja powerchnost, NLO, Moskau 2003, (Die Annäherung der Vororte), Priblischenie okrain, NLO, Moskau 2013; (Vor dem Gelände), Pered mestnostju, Argo-Risk, Moskau 2017; (Der andere Süden), Drugoj Jug, Nosorog, Moskau, 2020.

Veröffentlichungen:
Drugoj Jug (Der andere Süden), Nosorog, 2020.
Pered mestnostju (Vor dem Gelände), Argo-Risk, 2017.
Priblischenie okrain (Die Annäherung der Vororte), NLO, 2013.
Nepodwischnaja powerchnost (Reglose Fläche), NLO, 2003.

Auszeichnungen:
2020: Preis Wolga-NOS der Prokhorov Stiftung
2015: Stipendienpreis der Joseph-Brodsky-Stiftung
2006/2013: Russkaja Premija
1998: Globus-Preis der Zeitschrift Znamya
1993: Andrej-Bely-Preis

Festival-Beiträge

SPRACHARCHIPEL IV

Kaspisches Meer – Ist das noch Europa?

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Neo-Orientalismus und Queere islamische Poesie

Ist Usbekistan Europa? Schon, wenn wir Europa als einen Kulturraum definieren und die Poetische Schule von Fergana in Betracht ziehen. Gehört die islamisch geprägte feministische Literatur zum Kulturraum Europa? Gewiss, wenn wir die Lyrik der russisch-aserbaidschanischen Dichterin Egana Djabbarova als Beispiel nehmen.

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