Roberta Dapunt

Roberta Daount (c) Daniel Töchterle

Roberta Dapunt wurde 1970 in Abtei/Badia (Italien) geboren, wo sie weiterhin lebt. Sie schreibt in italienischer und ladinischer Sprache. Zahlreich sind ihre Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Für die Zeitschrift Luoghi dell’Infinito hat sie 2018 die Lyrik-Rubrik gestaltet. Es sind mehrere musikalische Werke über ihre Gedichte entstanden, unter anderem „La sacra conversazione“ und „Le intime riflessioni“ , ein Zyklus für Geige und Violoncello von Marcello Fera, „Nauz“ und „Vërt tla bocia“: 7 Lieder für Bariton und Klavier von Eduard Demetz sowie der Liederzyklus „Le beatitudini della malattia“ von Rolando Lucchi. In den letzten Jahren wurden auch zwei Filme über Roberta Dapunts Lyrik produziert: „NAUZ“ von Jochen Unterhofer und Florian Geiser (2016) und „Scrivo ad alta voce“ von Pier Paolo Giarolo und Antonio Dalla Palma (2020).

Veröffentlichungen:
Voce del verbo essere umano. Laboratorio di storia di Rovereto. Llimitierte und nummerierte Edition zum 30. Geburtstag der Vereinigung, 2021.
Sincope. Einaudi, 2018.
CAR(D)O. Ein Dialog zwischen Poesie, Skulptur und Malerei (Lois Anvidalfarei, Gotthard Bonell). Katalog der Ausstellung im Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol inkl. CD mit der Aufnahme la sacra conversazione von Marcello Fera. 2017.
Rede an die Sprache, un discorso semplice – eine einfache Rede. Reihe „Aber die Sprache“, Wege durch das Land Nordrhein-Westfalen 2014.
Le beatitudini della malattia. Einaudi, 2013.
Nauz. Gedichte und Bilder. Ladinische Gedichte mit deutscher Übersetzung von Alma Vallazza. Folio Verlag, 2012.
La terra più del paradiso. Einaudi, 2008.

Auszeichnungen:
2021: Lyrik-Empfehlungen  für „die krankheit wunder/le beatitudini della malattia“
2018: Premio Letterario Viareggio-Rèpaci in der Sparte Poesie für “Sincope”
2012: Lyrik-Empfehlungen für „Nauz“

Festival-Beiträge

FORUM: Europas Vielfalt hat keine Haut

Feine Pfade im Sprachengarten

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DichterInnen bringen ihre Lyrik und essayistischen Sprachportraits auf Ladinisch, Okzitanisch, Mazedonisch, Süd-Samisch, Walisisch zu Gehör und tauschen sich über Minderheitensprachen und ihr Verhältnis zu verbreiteteren Sprachen in der Poesie aus.

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