Jürgen Trabant

Jürgen Trabant (c) Andreas Pein

Jürgen Trabant wurde 1942 in Frankfurt am Main geboren. Er ist emeritierter Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er studierte romanische und germanische Philologie und Philosophie in Frankfurt, Paris und Tübingen, wo er 1969 promovierte. Er lehrte an den Universitäten Tübingen, Bari, Rom, Hamburg und Berlin und war Gastprofessor in Stanford, Leipzig, am UCL Davis, in Paris, Limoges, Neapel, Bologna, Brasília, Mailand und Shanghai. Jürgen Trabant war Professor für Europäische Mehrsprachigkeit an der Jacobs University Bremen (2008–13) und Mitglied der Forschungsgruppe „Bildakt und Verkörperung“ (2010–2014). Von 2014–2017 arbeitete er mit einem Forschungsstipendium der Volkswagen-Stiftung zum Thema „Symbolische Artikulation“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Bücher wurden in viele europäische und asiatische Sprachen übersetzt.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Wilhelm von Humboldt. Menschen Sprachen Politik. Königshausen & Neumann, 2021.
Sprachdämmerung. Eine Verteidigung. C. H. Beck, 2020.
Wissenschaftssprache. Ein Plädoyer für Mehrsprachigkeit in den Wissenschaften (co-authored with Jürgen Mittelstrass and Peter Fröhlicher). Metzler, 2016.
Globalesisch oder was?. C. H. Beck, 2014.
Was ist Sprache? C. H. Beck, 2008.
Mithridates im Paradies. Kleine Geschichte des Sprachdenkens. C. H. Beck, 2003.
Der Gallische Herkules. Über Sprache und Politik in Frankreich und Deutschland. Francke, 2002.

Auszeichnungen (Auswahl):
2017: Member of the Accademia delle Scienze di Torino
2012: Member of the Società Nazionale di Scienze, Lettere e Arti, Naples
2011: Commendatore nell’ordine al merito della Repubblica Italiana
2004: Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres
1998: Officier de l’ordre national du mérite
1992: Member of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities

 

 

Festival-Beiträge

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In der Paneldiskussion werden Kristina Cunningham, Levke King-Elsner, Jürgen Trabant und Zoltán Danyi über Ambivalenzen des Sprachenreichtums, gesellschaftliche und politische Entwicklungen sowie Übersetzungsaufgaben für die EU ins Gespräch kommen.

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