Nikola Madzirov

Nikola Madzirov © Civitella Ranieri

Nikola Madzirov, geboren 1973 in Strumica (Nordmazedonien) in einer Familie von Kriegsgeflüchteten aus den Balkankriegen, ist Dichter, Essayist und Übersetzer. Seine Gedichte sind in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Der amerikanische Jazzkomponist und Mitarbeiter von Björk und Lou Reed, Oliver Lake, komponierte Musik auf Grundlage seiner Gedichte. Nikola Madzirov war Lyrikredakteur des E-Magazins Blesok und Diversity. Er wurde mit mehreren internationalen Stipendien ausgezeichnet. Seine Gedichte und Essays sowie Rezensionen über seine Lyrik erschienen in Zeitschriften und Zeitungen wie Die Zeit, Der Spiegel, Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung, Sinn und Form, American Poetry Review, Modern Poetry in Translation, London Times (TLS), World Literature Today, El País. Madzirov ist Übersetzer von Yehuda Amichai, Li-Young Lee, Slavenka Drakulić, Vasko Popa, Georgi Gospodinov, Faruk Šehić, Ana Ristović u.a. Er lebt in Strumica.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Dlan i netaknuto. Treći Trg, 2020.
Valgus Ja Tolm. Kirjastus Kaksikhammas, 2017.
Rester från ett annat sekel. Rámus, 2013.
Lo que dijimos nos persigue. Pre-Textos, 2013.
Remnants of Another Age. BOA Editions, 2011; Bloodaxe Books, 2013.
Gur i zhvendosur. Poeteka, 2012.
Versetzter Stеin. Hanser, 2011.
Rúnimirce an Anama. Coiscéim, 2010.
Premješten kamen. Fraktura, 2009.

Auszeichnungen (Auswahl):
2021: Yaddo Stipendium, USA
2019: Civitella Ranieri Stipendium, Italien
2019: IWW an der Baptist University in Hong Kong
2018/2019: Landis & Gyr fellowship in Zug, Switzerland
2016/2017: DAAD writer-in-residence – Berlin
2016: “Xu Zhimo Silver Leaf Poetry Award” am King’s College in Cambridge, UK
2014: Passa Porta Stipendium in Brüssel, Belgien
2012: LCB-Stipendium in Berlin
2011/2009: Villa Waldberta Stipendium in München
2008: International Writing Program (IWP) at the University of Iowa
2007: Hubert Burda Preis
Traduki writer-in-residence fellowships in Split, Tirana and Belgrade

Festival-Beiträge

FORUM: Europas Vielfalt hat keine Haut

Feine Pfade im Sprachengarten

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DichterInnen bringen ihre Lyrik und essayistischen Sprachportraits auf Ladinisch, Okzitanisch, Mazedonisch, Süd-Samisch, Walisisch zu Gehör und tauschen sich über Minderheitensprachen und ihr Verhältnis zu verbreiteteren Sprachen in der Poesie aus.

Roberta DapuntAurélia LassaqueNikola MadzirovJohan Sandberg McGuinneElan Grug Muse