Marion Poschmann

Marion Poschmann (c) Frank Mädler

Marion Poschmann, geboren 1969 in Essen, studierte Germanistik, Philosophie und Slawistik und lebt in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Lyrik und Prosa, darunter 2021 den Bremer Literaturpreis für den Band „Nimbus“. 2019 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesungen und 2020 hatte sie die Kieler Liliencron-Poetikdozentur inne. Ihr Roman „Die Kieferninseln“ stand 2017 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und 2019 auf der Shortlist des Man Booker International.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Nimbus. Gedichte. Suhrkamp Verlag Berlin, 2020.
Die Kieferninseln. Roman. Suhrkamp Verlag Berlin, 2017.
Mondbetrachtung in mondloser Nacht. Über Dichtung. Suhrkamp Verlag Berlin, 2016.
Geliehene Landschaften. Lehrgedichte und Elegien. Suhrkamp Verlag Berlin, 2016.
Die Sonnenposition. Roman. Suhrkamp Verlag Berlin, 2013.
Geistersehen. Gedichte. Suhrkamp Verlag Berlin, 2010.

Auszeichnungen (Auswahl):
2021: Bremer Literaturpreis
2020: Kieler Liliencron-Poetikdozentur
2019: Zürcher Poetikvorlesungen

Festival-Beiträge

DICHTERABEND #8

Abendmahl der Abwesenden

⇒ Tickets 3€ | Festivalpass 19€ 

Poesie wird fortwährend durch Sprache und Körper, durch Produktion und Rezeption hergestellt. In der Pandemie jedoch sind Performances, Lesungen, Konzerte, Diskussionen nicht mehr erlebbar. Besteht nicht die Gefahr, dass die Lyrik aus dem kollektiven Bewusstsein verschwindet, wenn sie nicht gemeinsam gehört, besprochen, unterrichtet, übersetzt und weitergeschrieben wird? Wo kann man heute die Stimme und die Stille der Lyrik hören? Wo gibt es runde Tische, an denen über Mehrsprachigkeit, Musikalität der Sprache und ihre Übersetzbarkeit diskutiert wird?

Yoko TawadaMarion PoschmannUrsula KrechelUlf StolterfohtJan Wagner