Maria Callís Cabrera

© Arnau Seguí

Maria Callís Cabrera wurde 1983 in Girona, Katalonien, geboren und hat Katalanistik studiert. Im Moment arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit über Dialektologie und Phonologie an der Universidad de Barcelona, wo sie auch unterrichtet. Sie arbeitet als Übersetzerin und Editorin für mehrere Verlage; unter anderem hat sie Bücher von Carmen Maria Machado, Ursula K. Le Guin und den Lyrikerinnen Maya Angelou und Emily Berry ins Katalanische übersetzt. Bisher sind drei Gedichtbände von ihr erschienen: „Jonàs“ (Lyrikpreis Amadeu Oller 2004), „La matinada clara“ (2009) und „La ciutat cansada“ (2017), für den sie den Lyrikpreis Carles Riba erhielt, den renommiertesten Literaturpreis für katalanische Dichtung. Ihre Texte sind ins kastilische Spanisch, ins Galicische, Baskische, Englische, Französische, Deutsche, und Serbo-Kroatische übersetzt. Für die Popgruppe El pèsol feréstec tritt sie als Rhapsodin auf. Außerdem leitet sie das Kunstfanzine Cor Pelut. Zurzeit arbeitet sie an einer Online-Anthologie katalanischer Lyrik und übersetzt zwei Bände von Caitlin Moran. Eine Übertragung des mittelalterlichen Dichters Andreu Febrer ins moderne Katalanisch ist ebenfalls in Arbeit.

Veröffentlichungen:
La ciutat cansada. Proa, 2017.
La matinada clara. Accent, 2009.
Jonàs. Galerada, 2004.

Auszeichnungen (Auswahl):
2017: Lyrikpreis Carles Riba
2004: Lyrikpreis Amadeu Oller

Festival-Beiträge

SPRACHARCHIPEL II

Sprachenlust und Sprachenkampf in Spanien

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Die historisch gegebene Mehrsprachigkeit Spaniens, die in den bevölkerungsreichen Regionen Katalonien und Baskenland, aber auch in Galicien gelebt wird, ist zunehmend für politische Zwecke instrumentalisiert worden.

Maria Callís CabreraSofía CastañónOlvido García-ValdésTeresa IrastortzaChus Pato