Lindner, Erik

Erik Lindner (c) gezett

Erik Lindner, geboren 1968 in Den Haag, ist ein niederländischer Dichter. Er veröffentlichte sechs Lyrikbände und zwei Romane. Unter dem Titel „Nach Akedia“ erschienen seine Gedichte 2013 in deutscher Übersetzung von Rosemarie Still in der „Spuren“-Serie bei Matthes & Seitz. Im Oktober 2024 erscheint sein neuester Band „Hout”, zu Deutsch: Holz. Lindner ist Gründer von „Terras”, einem niederländischen Magazin für internationale Literatur. Der Band „Words are the Worst“ (Vehicule Press / Signal Editions 2021), gesammelte Gedichte in englischer Übersetzung von Francis R. Jones, war 2022 für den Derek Walcott Prize for Poetry nominiert.

Festival-Beiträge

Lesungen im Grünen

13 – 18.30 Uhr | Außenbereich silent green | Eintritt frei

Herzstück des Festivals vor sommerlicher Kulisse im Grünen: Das sind unsere 40 Lesungen am letzten Festivalwochenende im Garten des silent green. Auf der Wiese vor dem Altbau könnt ihr am Samstag und Sonntag von 13 bis 18.30 Uhr mit einer Limo oder einem Bier in der Hand Poesie von Geheimtipps und preisgekrönten Dichter:innen hören und gemeinsam neue Texte entdecken.

 

13:00–13:15 Erik Lindner 

13:15–13:30 Sirka Elspaß 

13:30–13:45 Hendrik Jackson 

13:45–14:00 Ana Tcheishvili 

14:00–14:15 Avrina Prabala-Joslin 

14:15–14:30 Alexander Weinstock 

14:30–14:45 Richard Scott

14:45–15:00 Tomás Cohen 

15:00–15:15 Yevgeniy Breyger  

15:15–15:30 Donna Stonecipher 

15:30–15:45 Ilma Rakusa 

15:45–16:00 Matthias Nawrat 

16:00–17:00 Junivers-Special – Gedichte von Kerstin Preiwuß in Übersetzung mit Rike Bolte, Aurélie Maurin, Tanja Petrič, Kerstin Preiwuß und Verica Tričković  

17:00–17:15 Ricardo Domeneck 

17:15–17:30 Anna Bauer 

17:30–17:45 Fedor Pellmann 

17:45–18:00 Jo Mariner

18:00–18:15 Sonja vom Brocke

18:15–18:30 Virginia Pesemapeo Bordeleau 

 

Lindner, ErikBolte, RikeMaurin, AurélieTcheishvili, AnaWeinstock, AlexanderStonecipher, DonnaBauer, AnnaPellmann, FedorKraus, DagmaraElspaß, SirkaJackson, Hendrikprabala-joslin, avrinaCohen, TomásBreyger, YevgeniyRakusa, IlmaNawrat, MatthiasPetrič, TanjaPreiwuß, KerstinTričković, VericaDomeneck, Ricardovom Brocke, SonjaPesemapeo Bordeleau, Virginia

POESIEGESPRÄCH: ANNEKE BRASSINGA & ERIK LINDNER

Alles, was Liebe ist, gehört aufgehoben

Atelierraum | 7/5 Tickets

„Schreiben, und gewiss das Schreiben eines Gedichts, ist dasselbe wie Übersetzen, nur in umgekehrter Reihenfolge: ein behutsames Tasten nach dem klopfenden Herzen des eigenen Textes“, schreibt Anneke Brassinga (geboren 1948 in Schaarsbergen), „Sprachmagierin“ (Rob Schouten) der niederländischen Poesie. Zum Schreiben kam Brassinga durch das Übersetzen – unter anderem von Beckett, Diderot, Nabokov und Plath – und einem daraus resultierenden „Überschuss an verbaler Energie“, der 1987 im Lyrikdebüt „Aurora“ (De Bezige Bij) mündete. Seitdem erschienen zahlreiche Gedichtbände, Prosa und Essays und 2016, unter dem Titel „Fata Morgana, dürste nach uns!“, bei Matthes & Seitz ausgewählte Gedichte in deutscher Übersetzung von Ira Wilhelm und Oswald Egger. Brassingas Gedichte zeichnen sich durch einen feinfühligen Umgang mit der lebendigen „unsichtbaren Substanz“ des Gedichts aus, durch Neologismen, in Vergessenheit geratene Wörter, skurrile Komposita.

 

Brassinga, AnnekeLindner, Erik