Jonis Hartmann

© D. Benker

Jonis Hartmann, geboren 1982 in Köln, lebt und arbeitet in Hamburg. Er schreibt Lyrik und Kurzprosa, übersetzt, veranstaltet, gibt heraus, hat in Zeitschriften wie Edit, Akzente und Detail veröffentlicht. Hartmann ist promovierter Architekt; er ko-initiierte die Lesereihen Hafenlesung & AHAB, ist aktiv im Schreibenden-Atelier writers‘ room, war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift tau. Sein Gedichtband „EX“ enthält lyrische Miniaturen, in denen mal große Geschichten, mal Momentaufnahmen aus dem Alltag stecken. Pointiert und mit subtilem Humor überqueren sie die Grenzen des Greifbaren: „Später nach dem Flohmarkt trafen wir den un-/zuverlässigen Erzähler und denk dir, was er sagte,/ morgen werdet ihr schreien. Wir lachten, und das/ tun wir auch jetzt noch, während wir uns anschau-/en und keiner der Erste sein möchte.“

Veröffentlichungen (Auswahl):
Paul Bowles. Fast nichts. Gedichte. roughbooks, 2020. (Übersetzung)
EX. Gedichte. ELIF Verlag,2019.

Auszeichnungen (Auswahl):
2020: Hamburgische Kulturstiftung Stipendium
2018: Café Royal Kulturstiftung Stipendium und Herausgabeförderung
2014: Hamburger Literaturförderpreis

Festival-Beiträge

VERSSCHMUGGEL BELARUS – DEUTSCHLAND

⇒ Tickets 3€ | Festivalpass 19€  

Im Fokus des diesjährigen Übersetzungsprojekts VERSschmuggel steht Lyrik aus Belarus. In Anbetracht der aktuellen politischen Situation erscheint es wichtiger denn je, die DichterInnen des Landes im Ausland möglich laut werden zu lassen und bilaterale Beziehungen zu intensivieren – gerade auf anderen Ebenen als der politischen.

Julia CimafiejevaÖzlem Özgül DündarJonis HartmannAndrej ChadanowitschUladzimir LiankievičMaryja MartysievičAndre RudolphDaniela SeelTania SkarynkinaUlf StolterfohtDmitri StrozewUljana Wolf