Haidar, Rabab

Rabab Haidar (c) benedikt ey

Rabab Haidar, eine syrische Autorin und Übersetzerin, erlebte die syrische Revolution hautnah mit, ein Ereignis, das ihr Schreiben stark beeinflusst hat. Ihr erster Roman, Land der Granatäpfel, wurde 2012 in Damaskus veröffentlicht, mitten in der Revolution, die sich in einen Krieg verwandelte. Diese turbulente Zeit in ihrem Heimatland wurde zur Kulisse für ihr Schreiben, das sie als einen Akt des Überlebens und der Erinnerung“ beschreibt. Ihre Texte, Erzählungen und Prosastücke erzählen von der Welt in Zeiten der Ungewissheit, des Verlusts und der Angst und erforschen die Kraft, die in der Zerbrechlichkeit liegt. Ihr 2017 erschienener Text mit dem Titel Ein Bericht, der nicht über den Krieg traurig sein wird“ erregte Aufmerksamkeit und wurde in Deutschland bei Weiter Schreiben und die Zeit 10 nach 8 veröffentlicht. Im Jahr 2019 erhielt sie das Heinrich-Böll-Stipendium für Schriftsteller, was zu ihrem Umzug nach Deutschland führte, wo sie derzeit in Berlin wohnt.