Aurélia Lassaque

Aurélia Lassaque (c) Raphaël Lucas

Aurélia Lassaque, geboren 1983, ist zweisprachige Dichterin in Französisch und Okzitanisch, der Sprache der mittelalterlichen Troubadoure, die heute gefährdet ist. Interessiert an der Interaktion zwischen verschiedenen Kunstformen arbeitet sie oft mit bildenden Künstlern, Videomachern, Tänzern und vor allem Musikern zusammen. Ihre Texte wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt. Als Verfechterin der sprachlichen Vielfalt ist sie als literarische Beraterin für Festivals in Frankreich, Italien und Afrika tätig. Aurélia Lassaque schrieb ihre Dissertation über das okzitanische Barockdrama. Für den poetischen Kurzfilm „Transhumance“ (2019), der auf den 76. Filmfestspielen von Venedig vorgestellt wurde  arbeitete sie gemeinsam mit Regisseur Giuseppe Schillaci auch als Drehbuchautorin.

Veröffentlichungen:
Auf dass die Salamander singen, übersetzt von Schirin Nowrousian. Verlag Hans Schiler, 2020.
De Memoria Profana, übersetzt von Pabo Fante. Editoral Libros del Pez Espiral, 2019.
En quête d’un visage. Éditions Bruno Doucey, 2017.
Solstice and Other poems, übersetzt von James Thomas. Francis Boutle Publishers, 2012.
Pour que chantent les salamandres. Éditions Bruno Doucey, 2013.
Cinquena Sason. Letras d’oc, 2006.

Festival-Beiträge

FORUM: Europas Vielfalt hat keine Haut

Feine Pfade im Sprachengarten

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DichterInnen bringen ihre Lyrik und essayistischen Sprachportraits auf Ladinisch, Okzitanisch, Mazedonisch, Süd-Samisch, Walisisch zu Gehör und tauschen sich über Minderheitensprachen und ihr Verhältnis zu verbreiteteren Sprachen in der Poesie aus.

Roberta DapuntAurélia LassaqueNikola MadzirovJohan Sandberg McGuinneElan Grug Muse